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Das Lungenemphysem
Sonstiges

veröffentlicht am: 18.01.2011Artikel-ID:325[ Autor:Ronja Liebermann Artikel ]
 
Rauchen ist die häufigste Todesursache in den Industrieländern, welche vermieden werden könnte. Zehn Prozent der Bevölkerung erkranken an einem Lungenemphysem, dessen Hauptursache ebenfalls in der schädlichen Angewohnheit liegt. Bei einem Lungenemphysem handelt es sich um eine irreversible Erkrankung, bei der die Lunge überbläht wird. Die Folge von solch einem Lungenemphysem ist ein Defekt der Trennwände der Alveolen, d. h. der Lungenbläschen. Eine Therapie kann lediglich die Beschwerden mildern. Der Erkrankte kann nie wieder so viel frische Luft ein- und die verbrauchte Luft so gut ausatmen, wie ein gesunder Mensch. Um die Lebensqualität der an einem Lungenemphysem erkrankten Menschen dennoch auf das höchstmögliche Level zu heben, sollten diese sofort das aktive Rauchen einstellen. Auch passives Rauchen und das Einatmen verschmutzter Luft, wie z. B. bei einem Arbeitsplatz mit erhöhter Staubbelastung, sollte strikt vermieden werden. Schubförmig auftretende Verschlimmerungen von einem Lungenemphysem können vermindert werden, wenn man seine Ausdauer und sein Immunsystem durch Aktivitäten, wie Wandern, stärkt.Ein Lungenemphysem im fortgeschrittenen Stadium kann unter Umständen eine künstliche Zufuhr von Sauerstoff unumgänglich machen, was den Menschen dann oft an eine Sauerstoffdruckflasche bindet. Damit durch das Lungenemphysem in schweren und schwersten Fällen nicht auch noch das übrige gesunde Gewebe von den überblähten Lungenbläschen zerquetscht oder zumindest in Mitleidenschaft gezogen wird, muss das betroffene Gewebe gegebenenfalls operativ entfernt werden.Nur als allerletzte Möglichkeit und nur im äußersten Endstadium wird eine Lungentransplantation überhaupt in Betracht gezogen, was jedoch nicht bedeutet, dass das als Brummen, Pfeifen oder Rasseln wahrgenommene Lungenemphysem das Lebensgefühl eines Menschen nicht erheblich mindert. Es gibt nur noch keine bessere Methode die unheilbare Krankheit besser zu behandeln.
 Email:ronja.liebermann@gmx.de
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