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Ein Gartenhaus für die Umwelt
allgemeines Zubehör

veröffentlicht am: 05.09.2010Artikel-ID:237[ Autor:Elizabeth Bourne Artikel ]
 
Umweltschutz ist in Deutschland inzwischen zu einem sehr wichtigen Thema in Politik oder im Alltag geworden. Unlängst wird über die Abschaffung der Atomkraftwerke diskutiert oder über die steigenden Energiekosten. Viele Städte in der Bundesrepublik können nur noch mit einer bestimmten Plakette am Auto befahren werden. In den Neubausiedlungen werden vermehrt Solarplatten gesehen und alte Häuser bekommen eine neue Dämmung. Wer etwas für die Umwelt tun möchte, der kann sich an einer ganz besonderen Aktion beteiligen. Eine Umweltschutzorganisation aus Hamburg hat nämlich ein Projekt gestartet, bei der einzelne Gartenhäuser autark bestehen sollen. So wurden die Gartenhäuser nicht nur mit einer Regenwasseranlage ausgestattet, sondern zudem mit einer Solaranlage und einer Pelletheizung der etwas anderen Art. Der Sinn dieser Aktion ist es den Menschen zu verdeutlichen, dass sie auch ohne große Umweltverschmutzung bequem leben können. Denn eine Regenwasseranlage sorgt für das notwendige Wasser, während die Solarplatten das Wasser zum Duschen erwärmen. Mit Hilfe der Pellets wird für Behaglichkeit an kälteren Tagen gesorgt. Da sich das Projekt als sehr kostspielig erwies, aber eine ganze Siedlung von Häusern entstehen sollte, entschied man sich für den Bau der Gartenhäuser. Denn mit Hilfe der Gartenhäuser konnte zumindest der Eindruck einer Siedlung von normalen Wohnhäusern entstehen. Viele der Beteiligte gingen sogar so weit und wohnten für einen Monat in einem der Gartenhäuser. Und dies sollte nicht zu ihrem Schaden sein, wie hinterher berichtet wurde.Natürlich fand das Projekt in einer Großstadt wie Hamburg viel Anklang bei Umweltschützern, Naturliebhabern und auch bei den örtlichen Zeitungen. Diese berichteten wochenlang über die Gartenhäuser der etwas anderen Art. Dies führte dazu, dass die Siedlung von Touristen und Reportern regelrecht belagert wurde. Im Endergebnis konnte durch diese Aktion viel Aufmerksamkeit gewonnen werden, die sich hoffentlich positiv im bewussten Umgang der Menschen mit der Umwelt niederspiegeln wird. Hierauf warten zumindest die Veranstalter.
 Email:elizabeth.bournee@gmail.com
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