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Kapitalanlagen

veröffentlicht am: 19.05.2011Artikel-ID:424[ Autor:Martin Kiedrowski Artikel ]
 
Medienfonds wieder im Aufwind. Mit Medienfonds werden Film- und Fernsehproduktionen finanziert. Der Anleger finanziert durch seine Investition Filme und wird letztendlich am Ergebnis der Einspielungen beteiligt. Anleger investieren bereits heute Millionen Euro in Medienfonds. Neben der Finanzierung in Film- und Fernsehproduktionen können Medienfonds auch Nutzungsrechte von Filmen vermarkten.Medienfonds - sichere Investition in eine ZukunftsbrancheGenerell existieren verschiedene Arten von Medienfonds. Dazu gehören Fremdkapitalfonds, Eigenkapitalfonds und Reinvestitionen. Bei Eigenkapitalfonds wird nur das Investitionskapital der Anleger verwendet, um anfallende Produktionskosten abzudecken. Die Haftung ist ausschließlich auf das Investitionskapital der Anleger beschränkt. Bei Fremdkapitalfonds wird die Anlegerhaftung um das aufgenommene Fremdkapital und die Zinsen erweitert. Bei einer Reinvestition wird der erwirtschaftete Gewinn nicht an die Anleger ausgezahlt, sondern in weitere Produktionen investiert. Am Ende der Laufzeit ist bei erfolgreichen Produktionen eine hohe Rendite zu erwarten.Risiken und Chancen Der grundlegende Vorteil von Medien- und Filmfonds liegt darin, dass hohe steuerliche Anreize geboten werden. In den Produktionsphasen von Kinofilmen oder Fernsehproduktionen entstehen hohe Herstellungskosten, welche nicht als Bilanz zusammengefasst werden können. Dies kann damit begründet werden, dass die Produktion kein immaterielles Wirtschaftsgut darstellt. Daher können die Verluste die steuerliche Last drücken. Vor der Investition in einen Medienfonds sollte sich genau erkundigt werden, ob der Situation der Filmproduktion eine steuerliche Anerkennung zu Grund liegt. Nicht alle Medien- und Filmfonds besitzen ein ähnliches Steuerkonzept.
 Email:mxkx@gmx.net
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