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MPU, wenn der Führerschein weg ist.
Sonstiges

veröffentlicht am: 18.05.2009Artikel-ID:119[ Autor:Laura Assafi Artikel ]
 

„MPU“, allein diese drei Buchstaben reichen oftmals aus, dass es einem Autofahrer kalt den Rücken herunter läuft. Gemeinhin als „Idiotentest“ verunglimpft, genießt diese Untersuchung keine allzu große Beliebtheit bei der Bevölkerung. Allerdings wird hier mehr die charakterliche Eignung zum Führen eines Fahrzeuges geprüft und weniger das fachliche Wissen oder praktische Können. Wer also etwa durch eine Straftat aufgefallen is, oder durch das Fahren mit sehr erhöhter Geschwindigkeit, wird zu diesem Test gebeten. Ebenso verhält es sich, wenn man sich unter Alkohol-, Drogen-, und/oder Medikamenteneinfluss hinter das Steuer eines Fahrzeuges gesetzt hat. Oder durch irgendwelche Gründe auf die stolze Summe von 18 Punkten im Verkehrszentralregister kommt. Die [www.mpu.de:MPU] untergliedert sich in drei Teile: Erstens, die Untersuchung der medizinischen Seite, mit dem entsprechenden Tests, zweitens, wird die Verkehrsakte analysiert sowie ein Fragebogen zu der eigenen Person ausgewertet und drittens das wohl am meisten gefürchtete Gespräch mit einem Psychologen (Exploration) geführt. Der dritte Teil beeinflusst zu mehr als 80 Prozent das schlussendliche Ergebnis. Ein paar Tipps zu einem positiven MPU-Gutachten und damit zum Wiedererlangen des Führerscheines sind beispielsweise: sich zunächst einmal über die Art und die Folgen des eigenen Fehlverhaltens im Klaren zu sein sowie darüber, dass es zu Auflagen kommen kann. Des weiteren sind Erfolg versprechende Strategien im Führen eines Gespräches sinnvoll sowie nützliche Begleitmaßnahmen. Mit diesen Vorbereitungen dürfte einer positiven MPU-Untersuchung kaum mehr etwas im Wege stehen. Und schließlich ist es der eigene Führerschein doch auch wert, dass man um ihn kämpft und nicht gleich aufgibt.

 Email:laura81@arcor.de
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