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Uhren als Funkuhren die genaue Uhrzeit
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veröffentlicht am: 22.05.2008Artikel-ID:40[ Autor:Susan Mueller Artikel ]
 
Meist ist die Funkuhr eine Quarzuhr. Per Funk, der durch einen Zeitzeichensender ausgestrahlt wird, stellt sich die Uhr selbständig ein. Im Inneren solcher Uhren sind dort Langwellen-Empfänger untergebracht. Diese können das Funksignal empfangen. Angenehm ist auch die automatische Zeitumstellung von der Normalzeit auf die Sommerzeit bei den Funkuhren. Im Handel ist diese Art von Uhren sowohl als Wand- wie auch als Armbanduhr erhältlich. Der Funkwecker ist eine Erweiterung der Funkuhr. Dieser beinhaltet zusätzlich noch eine Weckfunktion. Der Gangfehler der Funkuhr kann vernachlässigt werden, sofern sich die Funkuhr oft genug "nachstellt". Erfunden wurde die digitale Zeitübertragung der Funkuhren von Wolfgang Hilberg, einem Mitarbeiter der Firma Telefunken im Jahre 1967 und auch in diesem Jahr zum Patent angemeldet. Die ersten Prototypen und wesentlichen Bestandteile dieses Typs von Uhren entwickelte er nach seiner Berufung zum Professor der Elektrotechnik an der TH Darmstadt 1972. Verwendet wird das ausgestrahlte Zeitsignal in Mitteleuropa von den Langwellensendern DCF77 oder dem HGB. 1973 wurde an der physikalisch-technischen Bundesanstalt in Braunschweig damit begonnen, Cäsiumuhren-Zeitsignale, mit eingeschlossenen Kalenderangaben sowie Informationen über die Sommerzeit, über den Langwellensender DCF77 abzustrahlen. Hochpräzise können so Großuhren, die ein entsprechendes Empfangsteil besitzen, eingestellt werden. Hergestellt wurden Funkuhren in den 70er Jahren noch recht wenig. Funkuhren werden auch als Casio Uhren angeboten. Ganz zu Anfang wurden für die Funkarmbanduhren Antennen, welche aus amorphen Bändern bestanden, im Inneren der Lederambänder eingebaut. Doch die Zuverlässigkeitsprobleme der Zeitangabe waren zeitweilig eingeschränkt. Daher wurden diese Antennen dann durch Miniatur-Ferritstab-Antennen, welche ins Uhrengehäuse eingesetzt werden, ersetzt. Die Uhrengehäuse wurden zu diesem Zweck von Metallwerkstoffen auf Kunststoff oder Keramik umgestellt. Bei manchen Uhren dieser Art kann auch zwischen verschiedenen Zeitzeichensendern gewählt werden. Die Ferritantenne, welche in den Funkuhr-Weckern eingebaut ist und für den Signalempfang zuständig ist, ist in der Rückwand des Weckers eingeklebt. Die Wicklung befindet sich links vom Ferritstab, welchem sich dann unmittelbar der Kondensator anschließt. Diese sind für die Schwingkreisabstimmung auf die Sendefrequenz notwendig. Die Antenne hat die Größe einer Batterie. Zwei integrierte Schaltkreise befinden sich auf der Hauptplatine des Weckers. Für die Funktionen des Weckers sorgt ein so genanntes Uhren-IC. Mit dem Funksignal der Antenne wird das zweite Funk-IC versorgt. Dies gibt die empfangenen Daten wie Sekunden, Minuten, Stunden, Datum und weiteres an den Uhren-IC weiter. Empfangen wird das Zeitzeichensignal aber nicht kontinuierlich aus Stromspargründen und wird dementsprechend nur ab und zu empfangen. Dies dient zum Nachstellen der internen Quarzuhr.
 Email:ralf-richter1@gmx.de
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